Deutliche Unterscheidung zwischen (Schein-)Selbstständigen und Arbeitnehmern in Deutschland

Anpassung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) verschafft Deutlichkeit

21-4-2017

Ab 1. April 2017 sollte in Deutschland einfacher feststellbar sein, ob eine echte Selbstständigkeit vorliegt oder eine Beschäftigung als Arbeitnehmer.

Für Arbeitgeber ist es oft schwierig festzustellen, ob jemand tatsächlich selbstständig erwerbstätig ist oder als Scheinselbstständiger de facto als Arbeitnehmer zu betrachten ist. Zum 1. April 2017 trat in Deutschland eine Gesetzesänderung in Kraft, die diesen Unterschied deutlich machen soll. Allerdings gibt es noch immer kein exaktes Schema für die Prüfung der Scheinselbstständigkeit und die Prüfung erfolgt jeweils für den Einzelfall. Um das Risiko der Scheinselbstständigkeit auszuschließen, kann bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ein Statusfeststellungsverfahren beantragt werden. Die DRV prüft dann, ob tatsächlich eine selbstständige Tätigkeit oder ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt. Weitere Informationen zur Gesetzesänderung und zum Verfahren bietet die Website der AOK.